Apnoetauchen

Apnoetauchen

Apnoetauchen ist die älteste und ursprünglichste Form des Tauchens. Bereits in der Steinzeit haben Apnoetaucher zum Beispiel Muscheln, Schwämme und Perlen gesammelt sowie Fische mit Speeren gejagt. Heute gilt Apnoetauchen als Extremsport oder auch als reiner Freizeitsport. Im Freizeitbereich geht es besonders um die Erkundung der Unterwasserwelt und um die allgemeine Konditionierung für das Gerätetauchen. Im Leistungssport hingegen werden durch gezieltes Training immer längere Apnoezeiten und Tiefenleistungen angestrebt. Apnoetauchen wird auch Freitauchen genannt. Hierbei atmet der Taucher vor dem Abtauchen tief ein und versucht für eine maximale Zeit mit einem Atemzug unter Wasser zu verweilen. Dies unterscheidet ihn vom Gerätetaucher. Apnoetauchen ist sehr gefährlich und sollte nur unter strenger Überwachung durchgeführt werden. Beim Apnoeleistungssport unterscheidet man zwischen Pool- und Tieftauchdisziplinen. Diese werden auch in Wettkämpfen ausgetragen.

Die japanische Freitauch-Weltmeisterin Ai FutakIi

Die Apnoetaucherin Ai Futakli beim Unterwasserbilder machen in Yap / Mikronesien.

Ai Futaki, Weltrekordhalterin im Apnoetauchen, ist dafür bekannt dass sie Unterwasserbilder macht, ohne dabei jegliche Atemgeräte zu verwenden. Besonders oft ist Ai in den Tauchrevieren vor der Küste Mikronesiens aktiv. Bei der Technik des Apnoetauchens, auch Freitauchen genannt, atmet der Taucher vor dem Abtauchen tief ein um die Luft so lange wie möglich in der Lunge speichern zu können. Diese Ursprungsart des Tauchens wird heute sowohl als Freizeit- als auch als Extremsport betrieben. Futaki gelingt es durch das Freitauchen auch großen Haiarten extrem nah zu kommen, da während des Tauchgangs kaum Luftblasen entstehen. Bei einem Tauchgang vor der Küste Yaps in Mikronesien ist die Apnoetaucherin dabei zu bewundern, wie sie faszinierende Unterwasserbilder verschiedener Haiarten festhält.